Rum-Baba im Air Fryer – Klassisches französisches Dessert, einfach und schnell

Rum-Baba im Air Fryer – Klassisches französisches Dessert, einfach und schnell

Köstlicher Rum-Baba zubereitet im Air Fryer, luftig und in Rum-Sirup getränkt, serviert mit Schlagsahne.

Zeit: 90 min8 servingsSchwierigkeit: Anspruchsvoll180°CDessert

Schritte

  1. 1

    In einer großen Schüssel Mehl mit Trockenhefe, Zucker, Eiern und warmer Milch vermischen. Die geschmolzene Butter unterrühren und zu einem weichen, glatten Teig kneten.

  2. 2

    Die Schüssel mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

  3. 3

    Einzelne Baba-Förmchen oder Ramekins mit Butter einfetten. Den gegangenen Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und sie zur Hälfte füllen.

  4. 4

    Die Förmchen in den Korb des Air Fryers setzen. Bei 180°C 12 Minuten backen, bis die Babas goldbraun sind und ein in die Mitte gestecktes Zahnstocher sauber herauskommt.

  5. 5

    Während die Babas backen, den Rum-Sirup zubereiten: In einem Topf Wasser, Zucker und Vanilleschote (falls verwendet) geben. Bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis der Zucker gelöst ist, dann aufkochen. Vom Herd nehmen und den dunklen Rum hinzufügen.

  6. 6

    Die Babas sofort nach dem Backen aus dem Air Fryer nehmen und großzügig mit dem heißen Rum-Sirup bestreichen, während sie noch heiß sind, damit sie die Flüssigkeit gut aufnehmen.

  7. 7

    Kurz vor dem Servieren die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen. Einen Löffel Sahne auf jeden getränkten Baba setzen.

Einkaufsliste

Mehl, Trockenhefe, Eier, Zucker, ungesalzene Butter, Milch, Wasser, dunkler Rum, Vanilleschote, Schlagsahne, Puderzucker

Geschichte des Rezepts

Der Rum-Baba, in Frankreich als 'baba au rhum' bekannt, entstand im 18. Jahrhundert, als König Stanisław Leszczyński im Exil in Lothringen einen trockenen Kuchen in Alkohol und Sirup tränkte und so ein königliches Dessert schuf. Der Legende nach war der König mit einem zu trockenen Kuchen unzufrieden und fügte Rum und Sirup hinzu, was zur Entstehung dieses Klassikers führte. Im Laufe der Zeit verbreitete sich das Dessert in ganz Frankreich und wurde zu einer Ikone der französischen Patisserie.

Geheimnisse der Zutaten

Meersalz

Meersalz

Meersalz, durch Verdunstung aus Ozeanwasser gewonnen, war eines der wertvollsten Güter der Antike, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zahlungsmittel. Im alten Rom wurden Soldaten mit Salz bezahlt, woher das Wort 'Salär' stammt. Salzstraßen verbanden ganze Zivilisationen, und im Mittelalter war Salz so wertvoll, dass es 'weißes Gold' genannt wurde.

Vanille

Vanille

Vanille, ursprünglich aus Mexiko, wurde von spanischen Konquistadoren entdeckt, die sie im 16. Jahrhundert nach Europa brachten. In der aztekischen Kultur wurde Vanille zum Aromatisieren eines königlichen Kakaogetränks verwendet. Jahrhundertelang war die Handbestäubung ein gut gehütetes Geheimnis, und erst 1841 entdeckte ein 12-jähriger Sklave auf Réunion die Methode, die den großflächigen Anbau ermöglichte.

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