Thunfisch-Empanadas aus dem Air Fryer (Antillen-Stil, Glutenfrei)

Thunfisch-Empanadas aus dem Air Fryer (Antillen-Stil, Glutenfrei)

Knusprige, glutenfreie Thunfisch-Empanadas im antillanischen Stil, zubereitet im Air Fryer.

Zeit: 35 min8 servingsSchwierigkeit: Leicht180°CFisch

Schritte

  1. 1

    Die rote Zwiebel, den Knoblauch und die Paprika fein hacken. In etwas neutralem Öl bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie weich sind, etwa 3-4 Minuten.

  2. 2

    Den gemahlenen Koriander und das Paprikapulver hinzufügen und 1 Minute kochen, bis sie duften.

  3. 3

    Den abgetropften Thunfisch, die Rosinen und den Ketchup hinzufügen. Weitere 2-3 Minuten kochen, dabei den Thunfisch mit einem Löffel zerdrücken.

  4. 4

    Vom Herd nehmen und die gehackte Petersilie oder Sellerieblätter unterrühren. Die Füllung leicht abkühlen lassen.

  5. 5

    In einer großen Schüssel das lauwarme Wasser, die weiche Pflanzenmargarine und das Salz vermischen. Nach und nach das Maismehl hinzufügen und mit einer Gabel mischen, bis ein weicher, geschmeidiger Teig entsteht.

  6. 6

    Den Teig in 8 gleiche Teile teilen. Auf einer leicht geölten Fläche oder zwischen zwei Backpapierbögen jedes Teil zu einer dünnen Scheibe (ca. 12 cm Durchmesser) drücken oder ausrollen.

  7. 7

    Einen großzügigen Esslöffel Thunfischfüllung auf die Hälfte jeder Scheibe geben. Die andere Hälfte über die Füllung klappen, sodass eine Halbmondform entsteht, und die Ränder gut andrücken, um sie zu verschließen. Mit einer Gabel einritzen für einen sichereren Verschluss.

  8. 8

    Die Empanadas leicht mit neutralem Öl bestreichen oder besprühen. Den Air Fryer auf 180°C vorheizen. Die Empanadas in einer einzigen Schicht in den Korb legen (bei Bedarf in Chargen arbeiten).

  9. 9

    Im Air Fryer 10-12 Minuten garen, nach der Hälfte der Zeit wenden, bis sie goldbraun und knusprig sind. Heiß servieren.

Einkaufsliste

1 rote Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Paprika, neutrales Öl, gemahlener Koriander, Paprikapulver, 2 Dosen Thunfisch, 50 g Rosinen, Tomatenketchup, frische Petersilie oder Sellerieblätter, 350 ml Wasser, 50 g pflanzliche Margarine, Salz, 300 g gelbes Maismehl (PAN), Öl zum Bestreichen

Geschichte des Rezepts

Die Thunfisch-Empanadas, im antillanischen Stil neu interpretiert, haben ihren Ursprung in der kulinarischen Fusion zwischen spanischen Kolonisatoren und der indigenen Küche der Karibik, wo frischer Fisch und lokale Gewürze den einfachen Teig in eine königliche Delikatesse verwandelten. Im 16. Jahrhundert wurden diese gefüllten Pasteten von den Taíno mit einheimischen Zutaten zubereitet. Im Laufe der Zeit wurde das Rezept auf den karibischen Inseln angepasst, wobei Dosen-Thunfisch und Rosinen hinzugefügt wurden, was eine einzigartige Version schuf, die heute im Air Fryer für eine knusprige und gesunde Textur zubereitet wird.

Geheimnisse der Zutaten

Meersalz

Meersalz

Meersalz, durch Verdunstung aus Ozeanwasser gewonnen, war eines der wertvollsten Güter der Antike, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zahlungsmittel. Im alten Rom wurden Soldaten mit Salz bezahlt, woher das Wort 'Salär' stammt. Salzstraßen verbanden ganze Zivilisationen, und im Mittelalter war Salz so wertvoll, dass es 'weißes Gold' genannt wurde.

Petersilie

Petersilie

In der griechischen Mythologie wurde Petersilie mit Tod und Wiedergeburt assoziiert, auf Gräbern gepflanzt, um den Kreislauf des Lebens zu symbolisieren. Die Römer verwendeten sie großzügig in der Küche und als Mittel gegen Kater.

Paprika

Paprika

Paprika, ein emblematisches Gewürz, das von Christoph Kolumbus aus der Neuen Welt nach Europa gebracht wurde. Obwohl mit der ungarischen Küche assoziiert, liegen seine Ursprünge in Mittelamerika, wo es von den Azteken verwendet wurde.

Knoblauch

Knoblauch

Ursprünglich aus Zentralasien stammend, war Knoblauch bereits im alten Ägypten bekannt, wo er Sklaven zur Steigerung ihrer Kraft gegeben wurde. Im antiken Griechenland konsumierten ihn Athleten vor Wettkämpfen, und in Rom hielten Legionäre ihn für wesentlich für den Mut. Im Mittelalter wurde er verwendet, um Vampire und die Pest abzuwehren.

Zwiebel

Zwiebel

Wahrscheinlich aus Zentral- oder Westasien stammend, wurde die Zwiebel im alten Ägypten angebaut, wo sie als Symbol der Ewigkeit galt und in Gräber gelegt wurde. Im antiken Griechenland aßen Athleten sie, um ihr Blut auszugleichen, und in Rom war sie ein Grundnahrungsmittel für Soldaten. Im Mittelalter glaubte man, dass Zwiebeln vor Pfeilen und der Pest schützen.

Koriander

Koriander

Koriander, seit der Antike bekannt, wurde in ägyptischen Gräbern gefunden, die über 3.000 Jahre alt sind, und galt als heiliges Gewürz und Heilmittel für Unsterblichkeit. Die Römer brachten ihn nach Europa, wo er zu einer Grundzutat in der mediterranen und asiatischen Küche wurde.

Mais

Mais

Mais, ursprünglich aus Mittelamerika, wurde vor über 9.000 Jahren in Mexiko domestiziert. Nach der Entdeckung Amerikas verbreitete er sich schnell in Europa, Afrika und Asien und wurde zu einer globalen Grundnahrungspflanze. Fun Fact: In Italien wurde Mais 'grano turco' (türkischer Weizen) genannt, weil man glaubte, er stamme aus dem Orient.

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