Saltimbocca vom Hähnchen aus dem Air Fryer mit knusprigen Polenta-Stäbchen

Saltimbocca vom Hähnchen aus dem Air Fryer mit knusprigen Polenta-Stäbchen

Ein klassisches italienisches Rezept, angepasst für die Heißluftfritteuse: Hähnchen-Saltimbocca mit Prosciutto und Salbei, serviert mit knusprigen Polenta-Stäbchen.

Zeit: 30 min2 servingsSchwierigkeit: Mittel200°CFisch

Schritte

  1. 1

    Polenta zubereiten: Wasser zum Kochen bringen, Salz hinzufügen und den Maisgrieß in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen einrieseln lassen. 5 Minuten kochen, bis es eindickt, dabei ständig rühren. Parmesan und Butter hinzufügen, gut vermischen, dann die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und abkühlen und fest werden lassen.

  2. 2

    Sobald die Polenta fest ist, in Stäbchen schneiden (in der Größe von Pommes frites). Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

  3. 3

    Die Polenta-Stäbchen in den Korb der Heißluftfritteuse legen, in einer einzigen Schicht. Bei 200°C 12-15 Minuten garen, den Korb zur Hälfte der Zeit schütteln, bis sie goldbraun und knusprig sind.

  4. 4

    Während die Polenta gart, das Saltimbocca zubereiten: Jedes Hähnchenbruststück zwischen zwei Plastikfolien legen und mit einem Fleischklopfer auf eine gleichmäßige Dicke von etwa 1 cm klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

  5. 5

    Auf jedes Hähnchenbruststück 2 Salbeiblätter legen, dann mit 2 Prosciutto-Scheiben umwickeln. Bei Bedarf mit Zahnstochern fixieren.

  6. 6

    Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Hähnchen-Saltimbocca hineinlegen und 3-4 Minuten pro Seite braten, bis es goldbraun und durchgegart ist.

  7. 7

    Das Hähnchen aus der Pfanne nehmen und warm halten. Den Weißwein in die Pfanne gießen und die anhaftenden Stücke vom Boden lösen. Die Sauce auf die Hälfte reduzieren lassen, etwa 2 Minuten.

  8. 8

    Das Hähnchen-Saltimbocca mit der Sauce aus der Pfanne beträufeln und zusammen mit den knusprigen Polenta-Stäbchen servieren.

Einkaufsliste

Einkaufsliste: Hähnchenbrust, Parmaschinken, Salbeiblätter, Butter, Weißwein, Polenta, Olivenöl, Parmesan

Geschichte des Rezepts

Saltimbocca, dessen Name wörtlich 'springt in den Mund' bedeutet, hat seinen Ursprung im antiken Rom, wo es als schnelles und schmackhaftes Gericht an den Höfen der Adligen serviert wurde. Der Legende nach kreierte ein päpstlicher Koch diese Kombination aus Kalbfleisch und Schinken, um einen Kardinal zu beeindrucken, und das Rezept verbreitete sich in ganz Italien. Im Laufe der Zeit wurde es mit Hähnchen adaptiert und weltweit bekannt.

Geheimnisse der Zutaten

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer

Bekannt als 'schwarzes Gold' der Antike, war Pfeffer so wertvoll, dass er als Währung und Tribut diente. Im Mittelalter kontrollierten venezianische Händler den Pfefferhandel, und die Körner wurden oft einzeln gezählt. Es wird erzählt, dass Alarich, König der Westgoten, bei der Tributforderung an Rom 3.000 Pfund Pfeffer einschloss.

Meersalz

Meersalz

Meersalz, durch Verdunstung aus Ozeanwasser gewonnen, war eines der wertvollsten Güter der Antike, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zahlungsmittel. Im alten Rom wurden Soldaten mit Salz bezahlt, woher das Wort 'Salär' stammt. Salzstraßen verbanden ganze Zivilisationen, und im Mittelalter war Salz so wertvoll, dass es 'weißes Gold' genannt wurde.

Olivenöl

Olivenöl

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurde Olivenöl bereits vor 5.000 Jahren im antiken Kreta hergestellt. Im antiken Griechenland galt es als Geschenk der Athene und wurde in Lampen, Kosmetika und religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer verbreiteten es im gesamten Reich, und im Mittelalter bewahrten Klöster die Tradition seiner Herstellung.

Mais

Mais

Mais, ursprünglich aus Mittelamerika, wurde vor über 9.000 Jahren in Mexiko domestiziert. Nach der Entdeckung Amerikas verbreitete er sich schnell in Europa, Afrika und Asien und wurde zu einer globalen Grundnahrungspflanze. Fun Fact: In Italien wurde Mais 'grano turco' (türkischer Weizen) genannt, weil man glaubte, er stamme aus dem Orient.

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