
Rindersteaks aus der Heißluftfritteuse mit Kartoffelpüree und Meerrettich
Saftige Rindersteaks aus der Heißluftfritteuse, serviert mit cremigem Kartoffelpüree mit Meerrettich. Eine klassisch-moderne Kombination.
Schritte
- 1
Heize den Airfryer auf 180°C für 3 Minuten vor.
- 2
Bestreiche die Steaks mit Olivenöl und würze sie großzügig mit Salz und Pfeffer.
- 3
Lege die Steaks in den Korb des Airfryers und gare sie 8-12 Minuten, je nach gewünschtem Gargrad (8 Minuten für blutig, 10 für medium, 12 für durch). Wende sie nach der Hälfte der Zeit.
- 4
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und würfeln. Koche sie in Salzwasser 15 Minuten, bis sie weich sind.
- 5
Gieße die Kartoffeln ab und zerstampfe sie mit Butter und Milch. Füge den Meerrettich hinzu und schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
- 6
Serviere die Steaks direkt aus dem Airfryer mit dem Meerrettich-Kartoffelpüree. Garniere bei Wunsch mit Petersilie.
Einkaufsliste
Rindersteaks, Kartoffeln, Butter, Milch, Meerrettich (Glas), Olivenöl, Muskatnuss, frische Petersilie
Geschichte des Rezepts
Kartoffelpüree hat seinen Ursprung im Frankreich des 18. Jahrhunderts, populär gemacht durch Köche wie Antoine Parmentier. Die Kombination von Rindfleisch mit Meerrettich ist typisch für die englische Küche, wo es zu Roastbeef gereicht wird. Die Heißluftfritteuse, erfunden in den 2010er Jahren, ermöglicht gesünderes Kochen.
Geheimnisse der Zutaten

Schwarzer Pfeffer
Bekannt als 'schwarzes Gold' der Antike, war Pfeffer so wertvoll, dass er als Währung und Tribut diente. Im Mittelalter kontrollierten venezianische Händler den Pfefferhandel, und die Körner wurden oft einzeln gezählt. Es wird erzählt, dass Alarich, König der Westgoten, bei der Tributforderung an Rom 3.000 Pfund Pfeffer einschloss.

Meersalz
Meersalz, durch Verdunstung aus Ozeanwasser gewonnen, war eines der wertvollsten Güter der Antike, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zahlungsmittel. Im alten Rom wurden Soldaten mit Salz bezahlt, woher das Wort 'Salär' stammt. Salzstraßen verbanden ganze Zivilisationen, und im Mittelalter war Salz so wertvoll, dass es 'weißes Gold' genannt wurde.

Olivenöl
Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurde Olivenöl bereits vor 5.000 Jahren im antiken Kreta hergestellt. Im antiken Griechenland galt es als Geschenk der Athene und wurde in Lampen, Kosmetika und religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer verbreiteten es im gesamten Reich, und im Mittelalter bewahrten Klöster die Tradition seiner Herstellung.

Kartoffel
Obwohl sie heute auf dem Tisch unverzichtbar erscheint, wurde die Kartoffel in Europa lange mit Misstrauen betrachtet. Im 16. Jahrhundert aus den Anden eingeführt, galt sie aufgrund ihrer giftigen Blätter und Früchte als teuflische Pflanze, ja sogar als giftig. Erst im 18. Jahrhundert, dank Förderern wie Antoine-Augustin Parmentier, wurde die Kartoffel zu einem Grundnahrungsmittel und rettete Europa vor Hungersnöten.
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