Rinder-Frikadellen aus dem Heißluftfritteuse

Rinder-Frikadellen aus dem Heißluftfritteuse

Saftige Rinder-Frikadellen aus dem Heißluftfritteuse, außen knusprig und innen zart.

Zeit: 25 min2 servingsSchwierigkeit: Mittel180°CVerschiedenes

Schritte

  1. 1

    Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

  2. 2

    In einer großen Schüssel Hackfleisch mit Zwiebel, Knoblauch, Ei, Paniermehl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vermischen. Gut vermengen.

  3. 3

    8 gleich große Frikadellen formen.

  4. 4

    Frikadellen leicht mit Olivenöl bestreichen.

  5. 5

    Heißluftfritteuse auf 180°C vorheizen.

  6. 6

    Frikadellen in den Korb der Heißluftfritteuse legen, in einer Schicht.

  7. 7

    15 Minuten garen, den Korb nach der Hälfte der Zeit schütteln.

  8. 8

    Überprüfen, dass die Kerntemperatur 71°C erreicht.

  9. 9

    Vor dem Servieren 2 Minuten ruhen lassen.

Einkaufsliste

500 g Rinderhack, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Ei, 3 EL Semmelbrösel, 1 TL Salz, 1/2 TL schwarzer Pfeffer, 1 TL Paprikapulver, 1 EL Olivenöl

Geschichte des Rezepts

Frikadellen haben eine lange Tradition in der deutschen Küche, ähnlich wie die Buletten oder Fleischpflanzerl. Ursprünglich stammen sie vermutlich aus dem Nahen Osten, wo Hackfleischgerichte schon früh zubereitet wurden. Im 19. Jahrhundert wurden sie in Deutschland populär, als Hackfleisch erschwinglicher wurde. Heute sind sie ein beliebtes Gericht für Familienessen und Partys.

Geheimnisse der Zutaten

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer

Bekannt als 'schwarzes Gold' der Antike, war Pfeffer so wertvoll, dass er als Währung und Tribut diente. Im Mittelalter kontrollierten venezianische Händler den Pfefferhandel, und die Körner wurden oft einzeln gezählt. Es wird erzählt, dass Alarich, König der Westgoten, bei der Tributforderung an Rom 3.000 Pfund Pfeffer einschloss.

Meersalz

Meersalz

Meersalz, durch Verdunstung aus Ozeanwasser gewonnen, war eines der wertvollsten Güter der Antike, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zahlungsmittel. Im alten Rom wurden Soldaten mit Salz bezahlt, woher das Wort 'Salär' stammt. Salzstraßen verbanden ganze Zivilisationen, und im Mittelalter war Salz so wertvoll, dass es 'weißes Gold' genannt wurde.

Paprika

Paprika

Paprika, ein emblematisches Gewürz, das von Christoph Kolumbus aus der Neuen Welt nach Europa gebracht wurde. Obwohl mit der ungarischen Küche assoziiert, liegen seine Ursprünge in Mittelamerika, wo es von den Azteken verwendet wurde.

Knoblauch

Knoblauch

Ursprünglich aus Zentralasien stammend, war Knoblauch bereits im alten Ägypten bekannt, wo er Sklaven zur Steigerung ihrer Kraft gegeben wurde. Im antiken Griechenland konsumierten ihn Athleten vor Wettkämpfen, und in Rom hielten Legionäre ihn für wesentlich für den Mut. Im Mittelalter wurde er verwendet, um Vampire und die Pest abzuwehren.

Zwiebel

Zwiebel

Wahrscheinlich aus Zentral- oder Westasien stammend, wurde die Zwiebel im alten Ägypten angebaut, wo sie als Symbol der Ewigkeit galt und in Gräber gelegt wurde. Im antiken Griechenland aßen Athleten sie, um ihr Blut auszugleichen, und in Rom war sie ein Grundnahrungsmittel für Soldaten. Im Mittelalter glaubte man, dass Zwiebeln vor Pfeilen und der Pest schützen.

Olivenöl

Olivenöl

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurde Olivenöl bereits vor 5.000 Jahren im antiken Kreta hergestellt. Im antiken Griechenland galt es als Geschenk der Athene und wurde in Lampen, Kosmetika und religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer verbreiteten es im gesamten Reich, und im Mittelalter bewahrten Klöster die Tradition seiner Herstellung.

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