Knuspriges Mailänder Hähnchenschnitzel aus der Heißluftfritteuse mit Tonnato-Sauce

Knuspriges Mailänder Hähnchenschnitzel aus der Heißluftfritteuse mit Tonnato-Sauce

Ein paniertes Hähnchenschnitzel, in der Heißluftfritteuse knusprig gegart, serviert mit einer cremigen Tonnato-Sauce aus Thunfisch und Kapern, begleitet von Erbsen.

Zeit: 30 min2 servingsSchwierigkeit: Mittel180°CFisch

Schritte

  1. 1

    In einem flachen Teller Paniermehl mit Parmesan, Salz und Pfeffer mischen. In einem anderen Teller das Ei verquirlen.

  2. 2

    Jedes Schnitzel zuerst in Ei, dann in der Paniermehlmischung wenden, dabei gut andrücken.

  3. 3

    Die panierten Schnitzel leicht mit Öl besprühen. In einem einzigen Layer in den Korb der Heißluftfritteuse legen. Bei 180°C 10-12 Minuten garen, nach der Hälfte der Zeit wenden, bis sie goldbraun und knusprig sind.

  4. 4

    In der Zwischenzeit die Tonnato-Sauce zubereiten: In einem kleinen Mixer oder einer Küchenmaschine den abgetropften Thunfisch, Kapern, Sardellen, Mayonnaise und Zitronensaft pürieren, bis eine glatte Creme entsteht. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

  5. 5

    Die tiefgefrorenen Erbsen nach Packungsanweisung garen (Dampf, Kochen oder Mikrowelle). Gut abtropfen lassen.

  6. 6

    Die Schnitzel heiß servieren, großzügig mit Tonnato-Sauce bedeckt, zusammen mit den Erbsen. Nach Wunsch mit einem Schuss Olivenöl und zusätzlichen Kapern garnieren.

Einkaufsliste

Hähnchenbrustfilets, Mehl, Ei, Semmelbrösel, Parmesan, Oregano, Thunfisch (Dose), Kapern, Mayonnaise, Zitronen, Sardellenfilets (optional), Olivenöl, TK-Erbsen

Geschichte des Rezepts

Im Herzen des renaissancezeitlichen Mailand war das goldene Schnitzel ein Symbol kulinarischer Raffinesse, serviert bei Banketten des italienischen Adels. Die Tonnato-Sauce, eine piemontesische Erfindung des 19. Jahrhunderts, brachte die Frische von Thunfisch und Kapern und verwandelte das Fleisch in ein Meisterwerk. Heute modernisiert die Heißluftfritteuse dieses klassische Rezept und bewahrt seine knusprige und schmackhafte Essenz.

Geheimnisse der Zutaten

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer

Bekannt als 'schwarzes Gold' der Antike, war Pfeffer so wertvoll, dass er als Währung und Tribut diente. Im Mittelalter kontrollierten venezianische Händler den Pfefferhandel, und die Körner wurden oft einzeln gezählt. Es wird erzählt, dass Alarich, König der Westgoten, bei der Tributforderung an Rom 3.000 Pfund Pfeffer einschloss.

Meersalz

Meersalz

Meersalz, durch Verdunstung aus Ozeanwasser gewonnen, war eines der wertvollsten Güter der Antike, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zahlungsmittel. Im alten Rom wurden Soldaten mit Salz bezahlt, woher das Wort 'Salär' stammt. Salzstraßen verbanden ganze Zivilisationen, und im Mittelalter war Salz so wertvoll, dass es 'weißes Gold' genannt wurde.

Olivenöl

Olivenöl

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurde Olivenöl bereits vor 5.000 Jahren im antiken Kreta hergestellt. Im antiken Griechenland galt es als Geschenk der Athene und wurde in Lampen, Kosmetika und religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer verbreiteten es im gesamten Reich, und im Mittelalter bewahrten Klöster die Tradition seiner Herstellung.

Erbsen

Erbsen

Erbsen gehören zu den ältesten kultivierten Gemüsesorten, mit archäologischen Belegen aus neolithischen Stätten im Nahen Osten. Im Mittelalter waren getrocknete Erbsen ein Grundnahrungsmittel in Europa, und im 16. Jahrhundert wurde in Italien die süße Gartenerbse entwickelt. Fun Fact: Erbsen gehörten zu den ersten Gemüsen, die in den 1920er Jahren kommerziell eingefroren wurden.

Das könnte Ihnen auch gefallen