
Knuspriges Babi Pangang aus dem Air Fryer mit grünen Bohnen und Reisnudeln
Leckeres knuspriges Babi Pangang zubereitet im Air Fryer, serviert mit sautierten grünen Bohnen und Reisnudeln, begleitet von einer süß-scharfen Sauce.
Schritte
- 1
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Mit einem Stabmixer zu einer feinen Paste pürieren. Die restlichen Zutaten für die Marinade vermischen. Die Schwarte des Schweinebauchs einschneiden, dann das Fleisch von allen Seiten gut mit der Marinade einreiben. Abdecken und mindestens 4 Stunden kühl stellen.
- 2
Den Air Fryer auf 180°C vorheizen. Alufolie auf den Boden legen, um Tropfen aufzufangen und ein Ankleben zu verhindern.
- 3
Das Fleisch 30 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen. Auf den Rost des Air Fryers legen und 25 Minuten garen, bis es zart und knusprig ist. Nach dem Garen 5 Minuten ruhen lassen.
- 4
Die Enden der grünen Bohnen abschneiden. 5 Minuten in heißem Wasser einweichen, dann abtropfen lassen.
- 5
Die Bohnen mit Olivenöl und Sambal vermischen. Neben das Fleisch in den Air Fryer legen und weitere etwa 7 Minuten garen, dabei gelegentlich umrühren.
- 6
Ingwer schälen und reiben. In einer hitzebeständigen Schüssel alle Zutaten für die Sauce vermengen. Mit Folie abdecken und zusammen mit dem Fleisch in den Air Fryer stellen, bis sie gut erhitzt ist.
- 7
Die Reisnudeln 5 Minuten in heißem Wasser einweichen, dann abtropfen lassen. Mit etwas Sesamöl beträufeln. Das Babi Pangang mit den Bohnen, Nudeln und der Sauce servieren.
Einkaufsliste
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Geschichte des Rezepts
Dieses Rezept hat seine Wurzeln in der kulinarischen Tradition des kaiserlichen Chinas, wo knuspriger Schweinebauch ein Symbol des Wohlstands bei den großen Banketten der Ming-Dynastie war. Die süße Sojamarinade, die zufällig von einem Koch aus der Provinz Guangdong entdeckt wurde, wurde schnell zu einem Familiengeheimnis, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Im Laufe der Zeit verbreitete sich das Rezept nach Indonesien, wo es mit lokalen Zutaten wie Sambal und Ketjap Manis angepasst wurde, was zu dem Gericht namens Babi Pangang führte. Heute bietet diese Air-Fryer-Version eine gesündere Alternative, ohne den traditionellen Geschmack zu verlieren.
Geheimnisse der Zutaten

Ingwer
Ingwer, seit der Antike bekannt, war eines der ersten Gewürze, die entlang der Seidenstraße gebracht wurden, so kostbar, dass ein Kilogramm Ingwer im mittelalterlichen Europa ein Schaf wert war.

Knoblauch
Ursprünglich aus Zentralasien stammend, war Knoblauch bereits im alten Ägypten bekannt, wo er Sklaven zur Steigerung ihrer Kraft gegeben wurde. Im antiken Griechenland konsumierten ihn Athleten vor Wettkämpfen, und in Rom hielten Legionäre ihn für wesentlich für den Mut. Im Mittelalter wurde er verwendet, um Vampire und die Pest abzuwehren.

Zwiebel
Wahrscheinlich aus Zentral- oder Westasien stammend, wurde die Zwiebel im alten Ägypten angebaut, wo sie als Symbol der Ewigkeit galt und in Gräber gelegt wurde. Im antiken Griechenland aßen Athleten sie, um ihr Blut auszugleichen, und in Rom war sie ein Grundnahrungsmittel für Soldaten. Im Mittelalter glaubte man, dass Zwiebeln vor Pfeilen und der Pest schützen.

Olivenöl
Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurde Olivenöl bereits vor 5.000 Jahren im antiken Kreta hergestellt. Im antiken Griechenland galt es als Geschenk der Athene und wurde in Lampen, Kosmetika und religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer verbreiteten es im gesamten Reich, und im Mittelalter bewahrten Klöster die Tradition seiner Herstellung.

Koriander
Koriander, seit der Antike bekannt, wurde in ägyptischen Gräbern gefunden, die über 3.000 Jahre alt sind, und galt als heiliges Gewürz und Heilmittel für Unsterblichkeit. Die Römer brachten ihn nach Europa, wo er zu einer Grundzutat in der mediterranen und asiatischen Küche wurde.

Anis
Im antiken Rom war Anis so wertvoll, dass er als Währung verwendet wurde, und Plinius der Ältere schrieb, dass 'jeder, der Anis kaut, jung bleibt'. Im Mittelalter kontrollierten Händler aus der Levante den Anishandel und brachten ihn entlang der Seidenstraße nach Europa.

Sesam
In der assyrischen Mythologie tranken die Götter in der Nacht vor der Erschaffung der Welt Sesamwein, und im antiken Rom wurden Sesamsamen auf das Brot der Soldaten gestreut, um ihnen Kraft zu geben. Im Mittelalter galt Sesam als magisches Lebensmittel, das die Vitalität steigern konnte. Heute wird er wegen seines Öls geschätzt, das reich an essentiellen Fettsäuren ist.

Tomate
Obwohl die Tomate heute in der globalen Küche unverzichtbar ist, wurde sie in Europa lange mit Misstrauen betrachtet und als giftige Zierpflanze angesehen. Erst im 19. Jahrhundert machten italienische Einwanderer sie in den Vereinigten Staaten populär und verwandelten sie in eine ikonische Zutat der mediterranen Küche. Ursprünglich aus Südamerika stammend, wurde die Tomate in Mexiko domestiziert und von spanischen Konquistadoren nach Europa gebracht.
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