Knuspriger Fisch aus der Heißluftfritteuse mit Meeresspargel-Remoulade

Knuspriger Fisch aus der Heißluftfritteuse mit Meeresspargel-Remoulade

Panierte weiße Fischfilets in der Heißluftfritteuse goldbraun und knusprig gegart, serviert mit einer Remoulade aus Meeresspargel und Kapern.

Zeit: 30 min2 servingsSchwierigkeit: Mittel180°CFisch

Schritte

  1. 1

    Trockne die Fischfilets gut mit Küchenpapier. Würze sie auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer.

  2. 2

    Bereite die Panierstation vor: Gib das Mehl in einen flachen Teller, verquirle das Ei in einem zweiten und gib das Panko-Paniermehl in einen dritten.

  3. 3

    Wende jedes Filet im Mehl und schüttle überschüssiges Mehl ab. Tauche es in das verquirlte Ei und dann in das Panko-Paniermehl, drücke leicht an, damit es gut haftet.

  4. 4

    Besprühe beide Seiten des panierten Fisches leicht mit Olivenöl-Spray.

  5. 5

    Heize die Heißluftfritteuse auf 180°C vor, 3 Minuten lang.

  6. 6

    Lege die Fischfilets in den Korb der Heißluftfritteuse in einer einzigen Schicht, mit etwas Abstand zueinander. Gare sie 10-12 Minuten, wende sie nach der Hälfte der Zeit, bis sie goldbraun und knusprig sind und die Innentemperatur 63°C erreicht.

  7. 7

    Bereite während des Garens die Remoulade zu: In einer kleinen Schüssel Mayonnaise, Dijon-Senf, Zitronensaft, gehackte Kapern und frischen Dill vermischen. Gut verrühren.

  8. 8

    Koche den Meeresspargel in kochendem Salzwasser 1-2 Minuten, gieße ihn ab und spüle ihn mit kaltem Wasser ab. Trockne ihn mit Küchenpapier.

  9. 9

    Zum Servieren den knusprigen Fisch auf Tellern anrichten, zusammen mit dem Meeresspargel. Die Remoulade auf den Fisch geben oder separat servieren.

Einkaufsliste

Fischfilets (Kabeljau oder Schellfisch), Salz, schwarzer Pfeffer, Weizenmehl, Ei, Panko-Brösel, Olivenölspray, Meerespargel (Queller), Mayonnaise, Dijon-Senf, Zitronensaft, Kapern, frischer Dill

Geschichte des Rezepts

Panierter und frittierter Fisch hat eine lange Tradition in den Küstenregionen Nordeuropas, insbesondere in Großbritannien und Irland, wo 'Fish and Chips' im 19. Jahrhundert zu einem Nationalgericht wurde. Die Verwendung von Meeresspargel (Queller) stammt von den Atlantikküsten, wo diese wilde Pflanze gesammelt und als Beilage zu Fisch wegen ihres salzigen und leicht säuerlichen Geschmacks verwendet wird. Die Heißluftfritteuse bietet eine leichtere, moderne Variante dieser klassischen Zubereitung.

Geheimnisse der Zutaten

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer

Bekannt als 'schwarzes Gold' der Antike, war Pfeffer so wertvoll, dass er als Währung und Tribut diente. Im Mittelalter kontrollierten venezianische Händler den Pfefferhandel, und die Körner wurden oft einzeln gezählt. Es wird erzählt, dass Alarich, König der Westgoten, bei der Tributforderung an Rom 3.000 Pfund Pfeffer einschloss.

Meersalz

Meersalz

Meersalz, durch Verdunstung aus Ozeanwasser gewonnen, war eines der wertvollsten Güter der Antike, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zahlungsmittel. Im alten Rom wurden Soldaten mit Salz bezahlt, woher das Wort 'Salär' stammt. Salzstraßen verbanden ganze Zivilisationen, und im Mittelalter war Salz so wertvoll, dass es 'weißes Gold' genannt wurde.

Dill

Dill

Im alten Rom galt Dill als Symbol des Wohlstands, und Gladiatoren konsumierten ihn vor Kämpfen, um ihren Mut zu stärken. Im Mittelalter wurde er als magische Zutat gegen Hexerei verwendet.

Olivenöl

Olivenöl

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurde Olivenöl bereits vor 5.000 Jahren im antiken Kreta hergestellt. Im antiken Griechenland galt es als Geschenk der Athene und wurde in Lampen, Kosmetika und religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer verbreiteten es im gesamten Reich, und im Mittelalter bewahrten Klöster die Tradition seiner Herstellung.

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