Knusprige Kartoffelpuffer aus der Heißluftfritteuse

Knusprige Kartoffelpuffer aus der Heißluftfritteuse

Leckere, goldbraune und knusprige Kartoffelpuffer, innen weich, mit weniger Öl in der Heißluftfritteuse zubereitet.

Zeit: 35 min4 servingsSchwierigkeit: Mittel193°CVerschiedenes

Schritte

  1. 1

    Reibe die Kartoffeln (mit Schale) mit einer Küchenmaschine oder einer Reibe. Lege die Streifen auf mehrere Lagen Küchenpapier, bedecke sie mit weiteren und drücke fest, um so viel Feuchtigkeit wie möglich zu entfernen.

  2. 2

    Heize die Heißluftfritteuse auf 380°F (193°C) für 5 Minuten vor.

  3. 3

    In einer großen Schüssel die geriebenen Kartoffeln mit der gehackten Zwiebel, den Eiern, dem Mehl, Salz, Knoblauchpulver und Pfeffer vermischen, bis alles gut verbunden ist.

  4. 4

    Forme die Puffer: Nimm etwa 3 gehäufte Esslöffel der Mischung pro Stück. Drücke sie in den Handflächen leicht zusammen, um sie zu flachen Scheiben zu formen.

  5. 5

    Fette den Korb der Heißluftfritteuse großzügig mit Olivenöl-Spray ein. Lege die Puffer in einer einzigen Schicht, ohne sich zu überlappen. Besprühe sie leicht mit Öl.

  6. 6

    Gare bei 380°F (193°C) etwa 15 Minuten, wende sie nach der Hälfte der Zeit und besprühe sie nach dem Wenden erneut mit Öl.

  7. 7

    Nimm sie heraus, wenn sie goldbraun und knusprig sind. Serviere sofort mit Sauerrahm und frisch geschnittenem Schnittlauch.

Einkaufsliste

1 mittelgroße Russet-Kartoffel, 4 große Yukon-Gold-Kartoffeln, 1 Zwiebel, 3 Eier, 60 g Weizenmehl (oder Matzomehl), Salz, Knoblauchpulver, schwarzer Pfeffer, Olivenölspray, Sauerrahm und frischer Schnittlauch zum Servieren

Geschichte des Rezepts

Dieses Rezept für knusprige Kartoffelpuffer aus der Heißluftfritteuse hat seine Ursprünge in der jüdischen Tradition von Chanukka, wo in Öl gebratene Latkes das Wunder des heiligen Öls symbolisieren. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gericht in den königlichen Küchen Osteuropas neu interpretiert, wo Kartoffeln zur Hauptzutat wurden. Heute ist es ein beliebtes Gericht in vielen Kulturen, besonders während der Winterfeste.

Geheimnisse der Zutaten

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer

Bekannt als 'schwarzes Gold' der Antike, war Pfeffer so wertvoll, dass er als Währung und Tribut diente. Im Mittelalter kontrollierten venezianische Händler den Pfefferhandel, und die Körner wurden oft einzeln gezählt. Es wird erzählt, dass Alarich, König der Westgoten, bei der Tributforderung an Rom 3.000 Pfund Pfeffer einschloss.

Meersalz

Meersalz

Meersalz, durch Verdunstung aus Ozeanwasser gewonnen, war eines der wertvollsten Güter der Antike, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zahlungsmittel. Im alten Rom wurden Soldaten mit Salz bezahlt, woher das Wort 'Salär' stammt. Salzstraßen verbanden ganze Zivilisationen, und im Mittelalter war Salz so wertvoll, dass es 'weißes Gold' genannt wurde.

Knoblauch

Knoblauch

Ursprünglich aus Zentralasien stammend, war Knoblauch bereits im alten Ägypten bekannt, wo er Sklaven zur Steigerung ihrer Kraft gegeben wurde. Im antiken Griechenland konsumierten ihn Athleten vor Wettkämpfen, und in Rom hielten Legionäre ihn für wesentlich für den Mut. Im Mittelalter wurde er verwendet, um Vampire und die Pest abzuwehren.

Zwiebel

Zwiebel

Wahrscheinlich aus Zentral- oder Westasien stammend, wurde die Zwiebel im alten Ägypten angebaut, wo sie als Symbol der Ewigkeit galt und in Gräber gelegt wurde. Im antiken Griechenland aßen Athleten sie, um ihr Blut auszugleichen, und in Rom war sie ein Grundnahrungsmittel für Soldaten. Im Mittelalter glaubte man, dass Zwiebeln vor Pfeilen und der Pest schützen.

Olivenöl

Olivenöl

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurde Olivenöl bereits vor 5.000 Jahren im antiken Kreta hergestellt. Im antiken Griechenland galt es als Geschenk der Athene und wurde in Lampen, Kosmetika und religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer verbreiteten es im gesamten Reich, und im Mittelalter bewahrten Klöster die Tradition seiner Herstellung.

Kartoffel

Kartoffel

Obwohl sie heute auf dem Tisch unverzichtbar erscheint, wurde die Kartoffel in Europa lange mit Misstrauen betrachtet. Im 16. Jahrhundert aus den Anden eingeführt, galt sie aufgrund ihrer giftigen Blätter und Früchte als teuflische Pflanze, ja sogar als giftig. Erst im 18. Jahrhundert, dank Förderern wie Antoine-Augustin Parmentier, wurde die Kartoffel zu einem Grundnahrungsmittel und rettete Europa vor Hungersnöten.

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