
Coq au Vin aus dem Heißluftherd: Hähnchen in Rotwein, Klassisches Französisches Rezept
Ein traditionelles französisches Gericht aus in Rotwein geschmortem Hähnchen, angepasst für den Heißluftherd.
Schritte
- 1
Mariniere die Hähnchenteile über Nacht (oder mindestens 1 Stunde) im Rotwein zusammen mit dem zerdrückten Knoblauch, dem Bouquet garni, den Karotten und Zwiebeln in Scheiben.
- 2
Seihe das Hähnchen und das Gemüse ab, bewahre den Wein auf. Gare den geräucherten Speck und die Champignonscheiben im Heißluftherd bei 180°C für 5-7 Minuten.
- 3
Gib das marinierte Hähnchen, das Gemüse, den Speck und die gegarten Champignons in einen für den Heißluftherd geeigneten Behälter. Beträufele mit Olivenöl.
- 4
Gieße 2 Schöpflöffel des zurückbehaltenen Weins über die Mischung. Löse das Mehl in etwas Wein auf und rühre es in die Zubereitung.
- 5
Gare bei 180°C für 45 Minuten, rühre zur Hälfte der Zeit vorsichtig um.
- 6
Lasse den Behälter vor dem Servieren 10 Minuten ruhen.
Einkaufsliste
Hähnchenteile (1,5 kg), Rotwein (75 cl), Räucherspeck (150 g), Champignons (200 g), Karotten (3), kleine Zwiebeln (12), Knoblauchzehen (2), Bouquet garni, Olivenöl (2 EL), Mehl (1 EL)
Geschichte des Rezepts
Coq au Vin hat seine Ursprünge in der rustikalen französischen Küche, wo alte Hähne lange in Rotwein geschmort wurden, um sie zart zu machen. Die Technik wurde vermutlich in der Region Burgund, bekannt für ihre Weine, perfektioniert. Das Gericht wurde im 20. Jahrhundert durch Köche wie Julia Child populär, die es in die internationale Küche einführten.
Geheimnisse der Zutaten

Knoblauch
Ursprünglich aus Zentralasien stammend, war Knoblauch bereits im alten Ägypten bekannt, wo er Sklaven zur Steigerung ihrer Kraft gegeben wurde. Im antiken Griechenland konsumierten ihn Athleten vor Wettkämpfen, und in Rom hielten Legionäre ihn für wesentlich für den Mut. Im Mittelalter wurde er verwendet, um Vampire und die Pest abzuwehren.

Zwiebel
Wahrscheinlich aus Zentral- oder Westasien stammend, wurde die Zwiebel im alten Ägypten angebaut, wo sie als Symbol der Ewigkeit galt und in Gräber gelegt wurde. Im antiken Griechenland aßen Athleten sie, um ihr Blut auszugleichen, und in Rom war sie ein Grundnahrungsmittel für Soldaten. Im Mittelalter glaubte man, dass Zwiebeln vor Pfeilen und der Pest schützen.

Olivenöl
Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurde Olivenöl bereits vor 5.000 Jahren im antiken Kreta hergestellt. Im antiken Griechenland galt es als Geschenk der Athene und wurde in Lampen, Kosmetika und religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer verbreiteten es im gesamten Reich, und im Mittelalter bewahrten Klöster die Tradition seiner Herstellung.

Karotte
Die Karotte, in der Antike als Heilmittel bekannt, war ursprünglich violett oder weiß. Erst im 17. Jahrhundert entwickelten niederländische Züchter die orangefarbene Sorte zu Ehren des Hauses Oranien.

Pilze
Pilze werden seit Tausenden von Jahren in Küchen auf der ganzen Welt verwendet, vom alten China bis zum klassischen Griechenland. Im alten Ägypten galten sie als Nahrung für Könige, und die Römer nannten sie 'Speise der Götter'.
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